Mittwoch, 22. Oktober 2014

"...Senckenberg..." - "...die Schlange mit dem Schwein!"

Ausnahmslos jeder, der seine Kindheit in Frankfurt verbracht hat, assoziiert mit den Senckenberg vor allem eins: Die Anaconda, die an dem riesigen Wasserschwein erstickt. Ein Klassiker!

(Fun Fact: Das eingelegte menschliche Embryo, ebenfalls verhakt in der Erinnerung vieler, gibt es übrigens nicht mehr öffentlich zu sehen. Ist halt nicht mehr anno 1993.)



Dienstag, 21. Oktober 2014

Frankfurter Sperma

Ich gehe jede Wette ein, dass nicht einmal dem Großteil der Sachsenhäuser bewusst ist, dass den Schweizer Platz eine überdimensionale Spermaskulptur ziert. Ist aber wirklich so. Wie hier berichtet wird, stand der Spermatit ursprünglich am Mainufer, heutzutage ist er vor der Deutschen Bank zu sehen. 
Hach, ich mag den Frankfurter Humor.




Montag, 20. Oktober 2014

Kurzgeschichten + Frankfurt

Gibt's auch in dieser Kombination, jawoll!

Da hätten wir:

Student Anthology: Auf der Facebookseite steht bisher noch nichts Neues, aber für gewöhnlich bringen Studenten der Gebiete Amerikanistik und Anglistik einmal im Jahr die Student Anthology mit Kurzgeschichten und Gedichten heraus. Natürlich können auch Sudierende, die in anderen Fachbereiche sind, daran teilnehmen. Ist allerdings logischerweise auf Englisch.

Turmgeschichten AG: Noch bis zum 3. November habt ihr Zeit, Kurzgeschichten, Anekdoten, Essays oder wissenschaftliche Aufsätze über den AfE-Turm (Titel: "Meine Geschichte mit dem Turm") einzureichen. Die drei besten Beiträge werden mit 200, 100 und 50 € belohnt, außerdem soll ein Sammelband erscheinen. Die Länge ist beliebig, Einsendungen als .doc oder .pdf bitte an ruokonen-engler@soz.uni-frankfurt.de

Johnny: Und erneut die Goethe-Universität: An der zweiten Ausgabe der Zeitschrift mit dem semi-originellen Namen wird derzeit gearbeitet, Thema dieses Mal ist "Wendepunkte". Am 22. und 27.10. werden (mit Voranmeldung) Workshops im Kreativen Schreiben angeboten.

Mainbook: Der kleine Bockenheimer Verlag plant, ein Buch mit Texten über Bockenheim herauszubringen, Auflagen: Bockenheim muss thematisiert werden (klar) und die Länge der Texte sollte 2500 Wörter nicht überschreiten. Davon abgesehen ist das Genre frei wählbar! Zusendungen bis zum 31. Januar 2015.



...und dann gab's noch diese Literaturzeitschriften.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Samstag, 4. Oktober 2014

Clubkeller, die Zweite

Da haben ptrk9000 und ich doch eine Diskussion vom Zaun getreten. Wen's interessiert, so ging es weiter:

Was soll ich sagen? Vielen wird eine Funzel aufgehen, wenn ich schreibe: Am Ende landeten wir im Clubkeller. Warum nur? Warscheinlich, weil man dort das Monopol des frühmorgendlichen Getränkeausschanks innehat, der letzte Zapfhahn vor dem Dunkel des Heimwegs. Ich unterstelle auch einmal, dass man nicht in Erwartung eines dedizierten Afterhoursets die steile Treppe herunterfällt, sondern einfach nur der Gleichung ohnhinfällt: Musik = Getränkeausschank.
Schön und gut. Was mich nur nachhaltig geärgert hatte, war die Tatsache, dass wir für das eine Getränk teuer bezahlen mussten, nämlich den vollen Eintrittspreis, was um kurz nach 5 Uhr einen schalen Nachgeschmack hinterlässt. Da half kein Feilschen und kein freundliches Nachfragen, wer Kafkas „Vor dem Gesetz“ kennt, wird wissen, was ich meine. Nun gut, wieder etwas dazugelernt.

Quelle: Je tiefer die Nacht...

Desweiteren schreibt besagter Kolumnist in Facebook dazu, "Und ich war in der Beschreibung sehr freundlich, zurückhaltend und nahezu kuschelig, eben so, wie man mich kennt."


Nun kam die Reaktion des Clubkellers, gepostet ebenfalls in Facebook:

Hallo zusammen,
ich bin erstaunt, daß eine kleine Änderung bei uns solche Reaktionen hervorruft. Wir haben unsere Eintrittspolitik der Situation bei uns im Club und dem veränderten Ausgehverhalten angepaßt. Der Clubkeller ist der späte Nachtclub in Sachsenhausen und 5 Uhr ist bei uns längst nicht mehr kurz vor Schluß, denn der Laden läuft immer bis 7 oder 8 Uhr.
Das Geschehen hat sich zeitlich verlagert, darauf wurde reagiert und teuer ist der Clubkeller nach wie vor nicht. Die Tür läßt gg. Ende der Nacht wie immer mit sich reden, aber eben nicht mehr so früh, mitten in der Nacht. Und bisher hatten wir an der Tür fast keine negative Resonanz.
Seid doch froh, daß es immer noch einen lustigen Nachtladen gibt um die Ecke und daß wir im Frankfurter Nachtleben nach wie vor mit moderaten Eintritts- und Getränkepreisen arbeiten. Das sieht in München, Paris oder London ganz anders aus.
Zur anderen Kritik:
- wir sind und waren nie der Treffpunkt für Alternative und Metaller, das ist und bleibt das CAVE! Ein nach wie vor sehr geiler Schuppen, wie der Clubkeller in die Jahre gekommen, aber immer noch geil. Leider aber wieder voll verraucht.
- In unserem Raucherbereich wurde die Lüftung renoviert, cool tapeziert, neue Lampen und eine Bar eingebaut. Meines Wissens frankfurtweit die Einzige in einem solch kleinen Räumchen, damit die Raucher es gemütlicher haben. Neue Sitzbänke kommen noch dieses Jahr, dann ist das ein hübsches Kabuff m. schummrigem Ambiente und eigener Bar nur für Raucher!
- unsere stets gewartete Bierkühlung funktioniert tadellos, wir haben die besten deutschen Biere und unser Mexikaner erfreut sich größter Beliebtheit.
[...]
Veränderungen wird es leider immer wieder geben, denn auch der gute alte Clubkeller muß dynamisch bleiben. Die Erde dreht sich jeden Tag.
Ein schönes und langes Nachtleben wünsche ich.
Grüßle Andi König.

Da ich kein "Facebook-Freund" des Clubkellers bin und meine Freundschaftsanfrage zwecks Stellungsnahme noch nicht akzeptiert wurde, tue ich das halt hier:


Hallo Andi,

„dynamisch“ ist ein netter Euphemismus für latente Abzocke. Auch wenn der Clubkeller von mir aus noch zwei weitere Stunden geöffnet hat, empfinde ich diesen Eintrittspreis um diese Uhrzeit als absolut ungerechtfertigt – von einem Laden, der mir sympathisch ist und nicht Living o.ä. heißt, habe ich mir anderes erhofft. Ich habe am Tag drauf genug Leute zu ihrer Meinung befragt, alle waren einstimmig meiner Meinung, also kann ich (und ich rede hier nur für mich, Herr Ptrk wird sich garantiert noch äußern) zumindest das behaupten: Mit meiner Einschätzung, dass diese Politik daneben ist, stehe ich nicht gänzlich alleine da. Für mich ist die Konsequenz, einfach nicht mehr zu kommen (oder halt früher, klar, aber auch das werde ich mir überlegen).
Zum Rest: Das mit dem Raucherraum etc. war keine Kritik (nur der Mexikaner ist echt nicht der Knüller, seien wir ehrlich), sondern im Gegenteil meine subjektive Wahrnehmenung des Clubkellers und eine etwas verquere Liebeserklärung die zeigen soll, dass ich die Unvollkommenheit ja eigentlich sehr zu schätzen weiß. Die Formulierung „Alternative und Metaller“ zu korrigieren, ist ein bisschen korinthenkackerisch – davon abgesehen, wie nennst du die Leute sonst? Hipster? Ist ja auch wurscht. Will sagen: Eigentlich mag ich den Clubkeller. Und deswegen war ich umso enttäuschter und habe meinem Unmut auch kundgetan. Dass wir beide in dieser Hinsicht nicht einer Meinung sind, war schon im vorneherein klar.

Liebe Grüße,
Isabella


PS: Hiermit hat sich für mich die Diskussion auch erledigt.