Montag, 17. Oktober 2011

Occupy Frankfurt - Camps

Der Tag danach: Die Zelte am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt sind errichtet.








Occupy Frankfurt - Demo

Pictures of the demonstration organised by attac and Occupy Frankfurt this saturday, October 15 in Frankfurt which protests like its role model Occupy Wall Street in Manhatten against the power and the opaqueness of the financial markets and banks.

"Your money is not lost, my friend, it just belongs to someone else."
- Rothschild

Photos der von attac und Occupy Frankfurt organisierten Demonstration am Samstag, den 15. Oktober in Frankfurt, die nach Vorbild der Occupy Wall Street Bewegung in Manhatten gegen die Macht und Undurchsichtigkeit der Finanzmärkte und Banken protestiert.


"Ihr Geld ist nicht weg, mein Freund, es hat nur ein anderer."
- Rothschild























Havanna

On my  way home I had to spend another two days in La Habana. Since I already knew by then what I had to expect I didn't feel that disappointed and made my peace with Cuba. And besides, the weather was way more bearable!
I visited the John Lennon Park approved by Fidel with a full-size statue of John. Only his famous metal-rimmed glasses were missing since they had been stolen too often.. there are thieves existing in the Socialism as well ha!
In the old quarter of Havana I got to know probably the only Cuban of the whole city or maybe the whole country who was fluent in Basque. In the end I always encounter that kind of people! Even though he had never been out of Cuba he taught himself this language autodidacticly.
And then I finally returned, exhausted, broke, but enriched by so many new experiences and realizations blabla... Hasta luego, Latinoamérica!

Auf der Heimreise verbrachte ich noch mal knapp zwei Tage in La Habana. Wohlwissend, was mich erwarten würde, war ich nicht mehr so enttäuscht und schloß meinen Frieden mit Kuba. Außerdem war das Wetter viel erträglicher!
Ich besuchte den John Lennon-Park, in dem, gebilligt von Fidel, eine lebensgroße Statue von John Lennon steht. Die berühmte Nickelbrille fehlt, da sie zu oft geklaut wurde... es gibt also doch Diebe im Sozialismus ha!
In der havannischen Altstadt lernte ich den wohl einzigen Kubaner in ganz Havanna oder vielleicht gar auf ganz Kuba kennen, der fliessend Baskisch konnte. Ich finde so Leute am Ende doch immer! Obwohl er nie außerhalb des Landes war, hat er sich die Sprache autodidaktisch beigebracht.
Und dann ging es zurück, erschöpft, pleite, aber doch um viele Erfahrungen und Erkenntnisse bereichert blablabla. Hasta luego, Latinoamérica!











D.F.

Mein eigentlich letzter Stopp führte mich nach Mexico City, D.F., das ich bequem mit dem Flugzeug von Guatemala aus erreichte. Dort traf ich mich mit einem alten Freund aus San Sebastián, den ich seit Jahren nicht gesehen hatte. Nach einem knappen Monat voller Abenteuerurlaub hatte ich in D.F. angekommen kein großes Interesse mehr, noch spannende Sachen zu erleben. Bis auf den Ausflug nach Teotihuacán unternahm ich also nicht mehr viel. 
Vom Torre Latinoamerica, im Zentrum der Stadt gelegen, aus hat man eine tolle Aussicht auf die sich bis an alle Horizonte erstreckende Stadt, die einigen Definitionen nach als die größte weltweit gilt. Auf dem Zócalo gab es zu der Zeit, als ich da war, viele Demonstrationen und Informationszelte gegen den aktuellen Präsidenten. Das Museo Nacional de Antropología ist so gigantisch, dass man locker mehrere Tage dort verbringen kann. Und auch sonst haben die zahlreichen Viertel architektonisch wie shopping-technisch so viel zu bieten, dass die wenigen Tage, die ich dort verbrachte, nicht mal annähernd ausreichten.
Kurios war übrigens das Metro fahren: auch zur Rush Hour (ganz besonders bei Regenschauern ein Horror, wie viele Menschen sich in einen Waggon drängeln!) gab es immer wieder Verkäufer, die den Fahrenden ihre Ware feilbaten: neben jeglicher Form von Snacks und Getränken gab es oftmals Blinde, die mit einem Discman ausgestattet lärmend mexikanische Schnulzenmusik oder Euro Trash der 90er vorspielten und versuchten, die CDs an den Mann zu bringen. Noch kurioser war, dass man selbst Mathehefte oder Wasserpistolen kaufen konnte. Wer's schlau anstellt, bleibt einfach den halben Tag sitzen und hat am Ende genug eingekauft, um in Sachen Essen, Kleidung und Wohnungstaustattung vollkommen ausgerüstet zu sein!