Donnerstag, 23. August 2012

Freiluftausstellung "So lebte man damals das Nordend"

Am Merianplatz ist noch bis zum 09. September die kleine, aber recht sehenswerte Ausstellung von KuNo, kurz für "Kunst im Nordend", einer 2004 gegründeten Arbeitsgemeinschaft, die das Viertel beleben möchte, zu sehen. Dort sind in Glaskästen zahlreiche, alte Photos zu sehen, die teilweise auch Vergleiche anstellen: So sah der Ort in den 30ern aus, so in den 50ern und so heute... oder dergleichen. Meine Bilder sind nicht sonderlich gut, da sich Glasscheiben gepaart mit Sonneneinstrahlung auf Photos nicht so machen... einfach selbst hingehen!

Hier noch in paar gesammelte Informationen, die man auf der Ausstellung präsentiert bekommt:

- Die Bezeichnung "Nordend" ist seit ca. 1850 üblich
- Die meisten Gebäude entstanden nach der sogenannten "Gründerzeit" um die Jahrhundertwende
- Der ursprüngliche Grenzverlauf zwischen Nordend und Bornheim befand sich einst entlang der Friedberger, der (heutigen) Rothschild- und der Günthersburgallee, im Jahre 1972 wurden mit der Erschaffung der Ortsbeiräte die Grenzen aber neu definiert; wobei die Fläche zwischen Burg- und Arnsbergerstraße bis zum Bürgerhaus Bornheim zwar zum Viertel Nordend, aber zum Ortsbeirat Bornheim gehören
- Kommunalwahl 2011: Grüne: 42,5%, CDU: 22%, SPD: 16,5%, Linke: 6,4%
- 56.000 Einwohner
- teilweise höchste Bebauuungsdichte in ganz Europa
- Friedberger Landstraße als Trennungslinie zwischen Nordend-Ort (3-Zimmerwohnungen) und Nordend-West (4-5 Zimmerwohnungen)


Wer sich für KuNo engagieren möchte, kann sich bei dem Verantwortlichen Jörg Harraschain unter joerg@harraschain.de melden.








2x Friedberger Platz

Grenze


2x Café Größenwahn



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