Saturday, March 31, 2012

Donostia-San Sebastián - Monte Igeldo

Okay, here's the first of many posts about my beautiful hometown Donosti (the full name is Donostia-San Sebastián). If you want to get a first impression, check out my Polaroids.
Donosti is a small town located in Gipuzkoa, Basque Country, in Northern Spain and even though I traveled a lot it's the most beautiful city I've seen so far.

I'm getting started with what's supposed to be the highlight=last post, but never mind. The Monte Igeldo in the west of the city is one of the three mountains of Donosti, all of them giving you a spectacular view over the city and the Atlantic ocean. If you aren't to eager to climb it all, just take the funicular railway (one way 1,50 €) to get to the top. There you'll find some sort of (boring) attraction park that opened in 1912 and a tower built in 1778 which used to be a lighthouse, standing 184 metres above sea level. Buy an entrance and get to the top. In the inside there are many interesting photos explaining the history of Donosti but even though it's fascinating every information will soon be forgotten the moment you reach the top. There you get offered the most spectacular view you could ever imagine. Forget about Rio de Janeiro, this is IT!

Get in here

Just takes a few minutes


The lighthouse
 The small island Santa Clara

The middle mountain, Monte Urgull


Stunning, isn't it?


Going down

That's the neighborhood and on the left on the top you can see the tower




Germany: Dresden, Berlin I | II | III | IV | V | VIVII | VIII | IX | X
Netherlands: Amsterdam I | II | III | IV | V | VI | VII
England: London I | II | III
France: Paris
Spain: Valencia, Madrid, Mallorca, Donosti, Málaga, Barcelona I | II | III | IV | V | VI | VII | VIII | IX
Swiss: Basel 
Czech Republic: Prag

Cuba: Habana I | II, Cienfuegos, Trinidad, Santa Clara

Mexico: Guadalajara, Guanajuato, Oaxaca, Puerto Escondido, San Cristóbal de las Casas, Comunidades indígenas, Yaxchilán&Bonampak, Misol-Ha&Agua Azul, Tulum, Playa del Carmen, Teotihuacán, D.F.
Belize: Belize City
Guatemala: Flores, Tikal, Antigua, Pacaya

Friday, March 30, 2012

VIP

Since the owner drives a fancy car...



...he certainly has to be a VIP (too bad it's only McDonald's... haha)


Thursday, March 29, 2012

Lionel Shriver - We Need To Talk About Kevin

(Im Zusammenhang mit dem kürzlich geposteten Essay über den negativen Einfluss von Medien..)

2003, 416 Seiten


Bewertung: 8 von 9 Punkten


In den letzten zehn, fünfzehn Jahren sind Amokläufe inbesondere an Schulen weltweit zu einem wichtigen Thema geworden. Lionel Shriver eröffnet in ihrem Briefroman "We Need To Talk About Kevin" eine ganz neue Perspektive: Weder Täter noch Opfer stehen im Vordergrund, sondern die Mutter des Täters fungiert als Protagonistin.


Inhalt

Wenige Tage vor seinem 16. Geburtstag vollzieht Kevin die seit langem von ihm geplante Tat: Er bringt neun Menschen an seiner High School um, sieben Schüler, eine Lehrerin und einen Schulmitarbeiter. Jetzt sitzt Kevin in einem New Yorker Gefängnis – und bereut nichts. Seine Mutter Eva schreibt ihrem Mann und Kevins Vater Franklin ausführliche Briefe. In diesen berichtet sie von der aktuellen Situation, ihren Besuchen im Gefängnis, ihrem veränderten Leben, wie sie lernt, mit ihrem Gewissen und der unfreiwilligen Einsamkeit umzugehen und über die Schwierigkeit, durch ihren ungewöhnlichen Nachnamen immer wieder als die Mutter von "KK" erkannt zu werden.
Gleichzeitig reflektiert sie chronologisch über ihr gemeinsames Leben, vom dem Tag an, an dem sie ihren Mann Franklin kennenlernt, der unbedingt ein Kind möchte, während Eva selbt eigentlich dagegen ist. Dennoch wird Kevin geboren und wirkt von klein aus anders als andere Kinder, kälter, manipulativer. Franklin selbst sieht das nicht und so provoziert Kevin immer stärkere Differenzen zwischen dem Ehepaar und schafft es dadurch, die Liebe zwischen Franklin und Eva zu zerstören. Nicht einmal die Geburt seiner kleinen Schwester kittet die Familie wieder zusammen.
Je älter Kevin wird, desto grausamer wird auch sein Verhalten, das seinen Höhepunkt in der Tat, die mit "Donnerstag" umschrieben wird, findet. Eva muss sich jetzt fragen, ob sie, die schon früh die bösartige Natur ihres Sohnes erkannte, den Amoklauf nicht hätte verhindern können.


Review

Um nicht lange um den heißen Brei herumzureden: "We Need To Talk About Kevin" ist ein großartiges Buch!
Wenige Jahre nach dem berühmten Columbine-Massaker veröffentliche Lionel Shriver 2003 ihren Roman, der eine ganz neue Perspektive einnimmt. Fiktionale Romane, die die Sichtweise der Opfer erläutern gibt es viele, einige beschreiben die Tat auch aus der des Täters, doch die Eltern in den Mittelpunkt zu rücken ist relativ ungewöhnlich. Sehr angenehm ist, dass Shriver dabei nicht den leichten Weg wählt und den Eltern einfach die Schuld zuschiebt, sondern den Werdegung zum Attentäter schrittweise beschreibt, der Eva und Franklin zwar nicht jeglicher Verantwortung entbindet, sie aber trotzdem auch nicht anprangert. Das einzige, was mir etwas fragwürdig vorkam, war die Tatsache, dass Kevin quasi maliziös und niederträchtig geboren wurde und sich nicht durch sein Umfeld und die Sozialisation (beispielsweise mangelhafte Anerkennung in der Schule o.ä.) entwickelt. Wenn man davon aber absieht, ist die Kindheit und Jugend Kevins logisch dargelegt.
Fast noch interessanter sind sowieso die Auswirkungen seiner Handlung und Kevins eigene Reaktion darauf. Anstatt Reue zu zeigen, ärgert er sich vielmehr darüber, dass Klebold und Harris, die Täter des Columbine-Amoklaufs, nur wenige Tage nach ihm töteten und durch die höhere Anzahl der Opfer einen viel größeren Berühmtheitsstatus erlangten. Auch wenn es möglicherweise auf einige Leser makaber wirkt, so verwindet Lionel Shriver auf äußerst geschickte Art und Weise faktuale Erlebnisse mit ihrer erfundenen Geschichte.
Bis zur letzten Seite bleibt das Buch durch die beklemmende Stimmung hochspannend und fesselnd bis zum großen Knall am Schluß.

Den Vorwurf der Unsensibilität kann man der Autorin nicht machen. Unglaublich einfühlsam und psychologisierend werden Ereignisse wie Akteure beleuchtet und grenzt sich somit von Romanen wie "Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult, der auch sehr spannend aber doch etwas unreflektierter ist, ab.
Das Buch löste in der Öffentlichkeit eine große Kontroverse aus, wurde im Allgemeinen von den Kritikern aber sehr positiv aufgenommen.


Fazit

Lionel Shriver als eine Virtuose des Spannungsaufbaus zu bezeichnen wäre fast noch untertrieben.
"We Need To Talk About Kevin" ist ein schockierendes Buch, das sowohl mitfühlend, jedoch ohne jemals belehrend zu wirken, als auch intensiv und packend geschrieben ist. Die Besonderheit macht die mütterliche Perspektive aus, die sowohl in Berichterstattungen über wahre School Shootings als auch in der Literatur normalerweise gänzlich in den Hintergrund rückt.

"But if I was so all-fired responsible, why did I still feel so helpless?"


Ursprünglich geschrieben für und veröffentlich auf myFanbase.de

Wednesday, March 28, 2012

Tuesday, March 27, 2012

Quotes

I love the passing of time

Never for money
Always for love.


Talking Heads - This Must Be The Place (Naive Melody)

Monday, March 26, 2012

Street Art Offenbach

Most of it found on the Kaiserlei Bridge










This one is my favorite: I'm dreaming of a white Porsche that gets me out of this fucking city (yes, Offenbach really sucks haha!)


Saturday, March 24, 2012

Mediengewaltdebatte – Inwiefern beeinflussen Gewaltdarstellungen das aggressive Verhalten von Jugendlichen? Ein Essay.


Michael Moore: If you were to talk directly to the kids at Columbine or the people in that community, what would you say to them if they were here right now?
Marilyn Manson: I wouldn't say a single word to them I would listen to what they have to say, and that's what no one did. 

Die ständig neu aufkommende Diskussion in der Presse über den Einfluß blutiger oder psychologisch verstörender Gewaltszenen besonders auf Jugendliche hat bis zum heutigen Tage weder ein Ende noch eine befriedigende Antwort gefunden. Die Rezeption der dargestellten Gewalt in einschlägigen Medienformaten wie Fernseh­filmen oder Computerspielen durch den Benutzer kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Die Debatte darüber ist nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern sehr praxisbezogen, da damit jeder Mensch dieser Gesellschaft immer wieder auch im Privatleben konfrontiert wird.
Dieses Essay behandelt genau diese Art der Wahrnehmung und analysiert darüber hinaus, ob die Vermutung, Gewaltszenen würden Menschen, insbesondere Jugendliche, tatsächlich zu gewaltätigem Handeln inspirieren, wirklich so unbelegbar und offensichtlich ist. Ein leichter Augenmerk liegt hierbei auf Amokläufern, da dieses Phänomen unter Jugendlichen in neuerer Zeit häufiger auftritt.

In der Psychologie der Gewaltwirkungsforschung wurden zahlreiche Thesen erarbeitet, die analysieren, wie eben diese Darstellungen rezipiert werden könnten. Die dabei populärsten sind die Katharsisthese, die besagt, dass die mediale Gewalt die eigentlichen Aggressionen senke, da sie als eine Art "Blitzarbeiter" fungiere und somit das Stresspotential senken würde, die Inhibitionsthese, laut der die Gewaltszenen Angst erzeugen und dadurch das Gewaltpotential hemmen würde und zuletzt die Habitualisierungsthese und die Stimulationsthese, die ähnliche Ansätze haben während die eine besagt, der Empfänger gewöhne sich an die Gewalt und stumpfe dadurch ab und die andere diese Darstellungen sogar als aggressionsfördernd hält. Die letzten beiden Thesen, grade die der Stimulation, sind die, die das Gros der Presse nach Gewaltakten meistens vertritt. Es gibt noch weitere Theorien, die die obigen verfeinern oder etwas variieren. Auf die Erklärung dieser wird aber verzichtet.

Da es keine wissenschaftliche Antwort, keine wirkliche Lösung für die Frage, inwiefern das Verhalten von Kindern durch Computerspiele und Filme beeinflusst wird, gibt, muss sich jeder selbst eine Meinung bilden.
Ich persönlich glaube, dass es sich die Politiker, die Presse und diejenigen, die sich über diese Darstellungen ereifern, sehr leicht machen, in dem sie bestimmte Musiker, Regisseure oder Spielentwickler zu den Sündenböcken stilisieren. Damit kann man sich selbst von jeder Eigenverantwortung lösen, ohne das eigentliche Problem zu ergründen. Kaum ein Mensch, der eine "normale" Sozialisation erfahren und die nötigen kognitiven Voraussetzungen hat, wird sich durch diese "Second-Hand-Erlebnisse" so beeinflussen lassen, dass er zum Amokläufer wird. Die Kritiker der Gewaltszenen müssten eigentlich auch die expliziten Bildern in den Nachrichten verurteilen, da auch diese inspirierend sein könnten.
Dass die Gewaltdarstellungen nicht absolut problem- und folgenlos wären, soll hier gar nicht gesagt werden. Natürlich vermittelt das Fernsehen in gewisser Weise verzerrte Konsequenzen, da der stereotype Bösewicht meistens als besonders "cool" präsentiert wird und nicht immer die Folgen seiner Handlungen tragen muss. Die Abstumpfung ebenfalls kann sich allein schon durch ein Gedankenexperiment belegen lassen. Man stelle sich vor, einer Person in den 50er Jahren würde ein Film aus unserer Zeit gezeigt werden, in dem mehrere Menschen auf brutalste Weise ums Leben kämen und im Umkehrschluß könnte man dem typischen Jugendlichen der Mediengeneration einen Film zeigen, der vor mehreren Jahrzehnten schockierte. Die jeweiligen Reaktionen kann sich jeder denken – der mediengewöhnte Jugendliche würde sich garantiert über den Aufbau der Spannung und die Effekte amüsieren, während ein aus einer anderen Zeit stammender Mensch vermutlich äußerst pikiert oder geschockt über die plakativen Bilder wäre.
Dennoch halte ich die Unterstellung, die Jugendlichen würden zu verrückten Massenmördern nach dem Konsum besagter Spiele, Musik oder Filme, für nicht zutreffend. Leider muss man hierbei auch wieder ein bisschen auf die unterschiedliche Schichtenzugehörigkeit achten. Kinder aus einem Akademikerhaushalt bzw. Kinder aus einem liebevollen Haushalt (hier soll nicht gesagt werden, dass das eine das andere impliziert sondern deutlich zwischen den beiden Haushalten differenziert werden!) haben gewöhnlicherweise eine geringere Gewaltbereitschaft als Kinder mit einem diffizilen sozialen Hintergrund.

Schon in der Antike befürchteten die alten Griechen, Schauermärchen würden eventuell die Kinder negativ beeinflussen. Auch einem "abgestumpften" Menschen heutzutage würden Grimms Märchen, die vor 200 Jahren verschriftlicht wurden, grausig vorkommen (man denke nur beispielsweise an "Blaubart"), genauso wie die Eltern der 70er Jahre Kinder die Western im Fernsehen verteufelten. Dies beweist, dass sich ähnliche Sorgen im Laufe der Menschengeschichte immer schon gemacht wurden, sie wurden nur jeweils etwas modifiziert und auf aktuelle Themen und Medien projiziert.

Im Endeffekt halte ich die langfristigen Auswirkungen brutaler Szenen auf einen psychisch stabilen Menschen für zu marginal, um ihnen Bedeutung beizumessen. Es wurde eine Studie mit zwei Gruppen von Kindern durchgeführt, von denen die eine Gruppe einen gewaltfreien, die andere einen gewaltätigen Film zu sehen bekamen und danach gegeneinander Hockey spielen sollten. Die Kinder, die unter Einfluß des brutaleren Filmes standen, spielten auch aggressiver als die andere Gruppe. Dieser Versuch kann jedoch nicht wirklich übertragen werden, da es sich um in etwa sieben Jahre alte Kinder handelte, deren soziale Kompetenz und kognitive Fähigkeiten noch nicht so ausgeprägt sind wie von älteren Kindern oder Erwachsenen. Dennoch lässt sich beobachten, dass es eine kurzfristige Einflußnahme durch diese Szenen durchaus gibt. Dies bedeutet aber nicht, dass ein Jugendlicher nach dem Sehen eines Amoklaufs in einem Film sich diesen zum Vorbild nimmt und ebenfalls Amok läuft. Die einzige wahre Gefahr besteht darin, dass echte Fälle von beispielsweise Amokläufen in den
Nachrichten gezeigt werden und andere Menschen, die mit einem ähnlichen Gedanken gespielt hatten, gezeigt wird, dass dieser durchaus realisierbar ist. Es ist erwiesen, dass auf einen Amoklauf oft kurz darauf ein weiterer folgt. Aber auch hier muss man wieder beachten, dass diese Überlegung schon im vornerein stattgefunden hat.
Schauergeschichten, egal auf welche Art und Weise dargestellt, hat es schon immer gegeben. Den Einfluß dieser würde ich als unbedeutend bezeichnen. Vielmehr ist die Sozialisation von Bedeutung. Jugendliche aus einem stabilen Umfeld sind innerlich auch ausgeglichener und interessierter an einer Auseinandersetzung mit den Ursachen der Gewalt als Jugendliche, die Schläge in der Familie oder Mobbing in der Schule erfahren und bildungsmäßig benachteiligt sind. Die Schuld hierbei auf die Massenmedien zu schieben bedeutete aber, nicht nach dem Wurzel, dem Ursprung der Frustration der Kinder zu suchen und es sich somit – salopp gesagt – sehr leicht zu machen.
"Nicht ein Medium generiert Gewalt, sondern die Gesellschaft, deren Bestandteil dieses Medium ist."

Quellen
Nicander A. von Saage - Wofür das Netz nichts kann: http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/08/11/wofuer-das-netz-nichts-kann.aspx (12. Au­gust 2010)
Werner Stangl – Fernsehen und Gewalt: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MEDIEN/FernsehenGewalt.shtml (13. August 2010)
Theunert, Helga: Gewalt in den Medien – Gewalt in der Realität. Gesellschaftliche Zusammenhänge und pädagogisches Handeln. München 2000
Kunczik, Michael/Astrid Zipfel: Gewalt und Medien. Ein Studienhandbuch. Köln 2006
Moore, Michael: Bowling for Columbine Film. Dog Eat Dog Films 2002


Isabella Caldart, August 2010

Friday, March 23, 2012

Quotes

One less margarita
One more trip to the shrink


Rooney - I Can't Get Enough

Thursday, March 22, 2012

Amsterdam - Weirdo!

You thought the pizza vending machine was crazy? Well, check this out: the cheeseburger vending machine! You insert around 2 Euro in order to open one of the small glass doors

It tastes ok.

While most of the windows are curtain-less, some of them are decorated in strange styles..

Can someone please explain me why they left this 15 cm space between these two houses? And no, there are no bathroom windows or something, I checked it out.

Many houses do own stone pictures like this one above; whatever it means

Umm, yeah. Strange windows, as I said.




See what I mean?

So that was Amsterdam, a very lovely and very weird city worth a trip!

Wednesday, March 21, 2012

Amsterdam - Grachten

According to the Internet, there are 165 Grachten in Amsterdam








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