Mittwoch, 31. Oktober 2012

Köylü

Paradiesgasse 65 (S-Bahn Lokalbahnhof)
Öffnungszeiten: fast immer

In der Fressmeile gibt es mit das leckerste Essen in Sachsenhausen, was übrigens nicht gegen andere kulinarische Einrichtungen in der Nähe, sondern für die Paradiesgasse spricht. Absolute Klassiker hier sind Pizza Petro und gegenüber Köylü, in denen man als gebürtiger Sachsenhäuser zu später Stunde immer auf bekannte Gesichter trifft.
Für mich ist Köylü definitiv der beste Döner in Sachsenhausen und bis dato auch in Hibbdebach ungeschlagen. Die Jungs, die da arbeiten, sind nett, das Fleisch gut (man beachte den gigantischen Drehspieß auf dem untersten Photo!), der Salat stets frisch und das Brot saftig und außerdem hat man drei Soßen (Joghurt, Knoblauch und Chili) zur Auswahl, die man nach Belieben miteinander kombinieren kann. Der Lahmacun für 4,70 €, den ich standartmäßig bestelle, füttert im Zweifel auch zwei hungrige Mäuler, so groß ist er. Wer also nach dem Feiern kein Problem mit Knoblauch hat, dem lege ich wärmstens ans Herz im Köylü einzukehren. Und wenn nicht halt doch Pizza Petro, dort kann man draußen auf den Holzbänken auch sitzen.





Montag, 29. Oktober 2012

Penya Azulgrana Frankfurt

Ganz Frankfurt befindet sich im Fußballfreudentaumel – da schielt der ein oder andere Anhänger der Eintracht schon mal ganz verstohlen nach den europäischen Nachbarn. Regelmäßig in der Königsliga befindet sich der FC Barcelona, der inzwischen auch in Hessen eine stabile Fangemeinschaft hat. Die mag hierzulande nicht so groß sein wie in Katalonien, ist aber doch bedeutend genug, um einen Barça-Fanclub zu gründen. Dies wurde 2009 auch gleich doppelt getan und nach der Fusion beider Penyas, so der katalanische Begriff, entstand im Folgejahr die Penya Azulgrana Frankfurt, die mittlerweise schon beinahe 100 Mitglieder beziffert. Die Vorsitzenden der Penya, Jesús Muñoz-Perez und Carlo Dietl, organisieren die verschiedensten Aktivitäten. Regelmäßig trifft man sich im Centro Cultural Gallego an der Staufenmauer nahe der Konstablerwache, um die Spiele von Barça gemeinsam zu schauen. Desweiteren gab es schon Fußballturniere gegen andere Penyas aus Deutschland sowie aus Polen, Photoausstellungen und für Anfang November diesen Jahres ist die bis dato größte Aktivität geplant. Alle interessierten Mitglieder fliegen nach Barcelona, um in einer feierlichen Zeremonie vor dem Spiel gegen den galizischen Verein Celta de Vigo die sogenannte Placa, das Wappen des Fanclubs, am Stadion des FC Barcelonas, dem Camp Nou, anzubringen. Danach wird ordentlich gefeiert!
Die Penya Azulgrana Frankfurt kümmert sich aber nicht nur um fußballbezogene Angelegenheiten. Getrau dem Motto des Vereins „Més que un club“, also „Mehr als ein Verein“, sammelte der Fanclub für ein kleines Mädchen, das an Blutkrebs erkrankt war, Geld- und Blutspenden, um der Familie weiterzuhelfen.
Für das kommende Jahr ist viel geplant: Andrés Iniesta, der dieses Jahr zu Europas Fußballer des Jahres gekürt wurde, besitzt ein eigenes Weingut. Für den Wäldschestag in Hofheim möchte die Penya eine Verkostung seiner Weine veranstalten. Und wer weiß – vielleicht schaut Iniesta selbst auch vorbei. Wer mehr Informationen zu kommenden wie vergangenen Veranstaltung möchte oder interessiert daran ist, selbst Mitglied bei der Penya zu werden, wird im Internet auf der Site www.penya-azulgrana-frankfurt.com fündig. In dem Sinne: Visca el Barça!

Sonntag, 28. Oktober 2012

Trinkhalle//Campus Westend

Der Westendcampus, auf dem früher oder später alle Fachschaften landen werden (auch wenn sich die Gesellschaftswissenschaften nach wie vor sträuben), gab es bisher außer der Anna Blume im Keller des IG-Farben-Gebäudes noch kein autonomes, studentisch organisiertes Zentrum, ein adäquater Ersatz für KOZ und TuCa fehlten. Die Hochschulgruppe Die Flexiblen haben das jetzt geändert. Am Eingang des Campusgeländes vom Bremer Platz aus befindet sich seit ein paar Wochen die Trinkhalle. Hier gibt es Fitz Kola, Club Mate, Kaffee und Whiskey mit dem schönen Namen "House of Westend". Die Trinkhalle ist leider etwas klein, aber ein guter Anfang für hoffentlich weitere vergleichbare Einrichtungen. Und dem Ranzfaktor, den das KOZ beispielsweise innehat, wird bestimmt bald nachgeholfen werden!











Freitag, 26. Oktober 2012

Carlos Ruiz Zafón: Der Gefangene des Himmels

Am Mittwoch war der katalanische Erfolgsautor Carlos Ruiz Zafón im Literaturhaus Frankfurt, wo er seine kurze Deutschlandtournee startete. Thema war der Roman "Der Gefangene des Himmels", der am nächsten Tag (also gestern) in Deutschland erschien. Ihn begleiteten Michi Strausfeld, die wichtigste Scoutin Deutschlands für spanischsprachige Literatur, die als Interviewerin und Übersetzerin fungierte und Peter Schröder vom Schauspiel Frankfurt, der mehrere Ausschnitte vorlas.
Auf die Frage, wer aus dem Publikum denn Spanisch könne, hoben sich einige Hände, die aber nichtmal ein Fünftel ausmachten. Zafón las dementsprechend auch nur drei Seiten, die er erstaunlich temperamentlos und leise, dafür aber schnell vortrug, so dass zumindest ich kaum etwas verstand. Bei dem Theaterschauspieler Schröder verhielt sich das glücklicherweise anders, der direkt nach ihm las.
Bei der ersten Runde fragte Strausfeld schmunzelnd, wie denn der Protagonist Fermín Romero de Torres sich mit dem Schriftsteller verstände. Ruiz Zafón entgegenete, "el autor le deja salir cada día unas cuantas horas de su cerebro"/"der Autor lässt ihn jeden Tag für einige Stunden aus seinem Gehirn heraus", solange er nur um zwei Uhr nachts wieder Zuhause sei und nicht verrate, wo er gewesen sei. Dementsprechend würden sie sich gut verstehen. Wieviel von Fermín stecke denn in Ruiz Zafón? Vermutlich viel, so der Schriftsteller, er würde sich ja schon seit Jahren mit ihm beschäftigen.
Dann las Schröder die nächste Sequenz, die im Gefängnis von Montjuïc spielt. Dort trifft Fermín auf David Martín, Protagonist des zweiten Teils "Das Spiel des Engels". Fermín, David, Julián Carax... die Figuren seien wie russische Puppen, alles ginge ineinander über, kommentierte Strausfeld. Carlos Ruiz Zafón erläuterte, er habe keine Serie kreirt, sondern vielmehr ein Labyrinth ohne Ordnung mit vier Eingängen (=die vier Bücher der Saga), die jeweils einen anderen Zugang ermöglichten. Man könne die Bücher aber auch unabhängig voneinander lesen. Es handele sich vielmehr um ein Mosaik, dass sich zusammensetzen würde und mit dem vierten Buch abgeschlossen sei. Es gäbe aber immer viele neue Wendungen, nichts wäre, wie es scheine und von daher die Analogie zu den russischen Puppen. Man bräuche den 4. Band, um den fein gewebten Teppich zu verstehen.
Die nächste Frage bezog sich auf Andreas Corelli. Sei er die Inkarnation des Bösen? Mephisto? Wie stehe Ruiz Zafón zu ihm? Dieser erinnerte sich, dass die Figur das erste Mal in dem Jugendbuch "Der dunkle Wächter" auftauchte. "Es un personaje que me divierte", eine Persönlichkeit, die ihn belustigt, der gefallene Engel, seine Version des Mephistopheles, aber viele Leser würden ihn zu ernst nehmen, er selbst würde ihn mögen. Es mache ihm Spaß, ihn ab und zu zum Vorschein zu bringen, denn der Teufel sei die ergiebigste literarische Gestalt, in den man viele negative Eigenschaften seiner selbst projizieren könne.
Peter Schröder las ein letztes Mal ein Kapitel aus "Der Gefangene des Himmels". Fermín und David haben sich angefreundet und letzterer führt Fermín zum Friedhof der vergessenen Bücher, der in allen Teilen eine Schlüsselfunktion innehat. Was hat Zafón denn zu diesem Friedhof inspiriert? Die Geschichten begännen immer mit einem Bild, das sich im Kopf festsetze, so der Autor. Er habe früher das Gefühl gehabt zu schreiben, was andere wollten, nicht, was er wolle und während seiner Zeit in Los Angeles, einer Stadt ohne wirkliche Vergangenheit, die im starken Kontrast zu Barcelona steht, sei ihm dieses Bild beim Nachdenken über Kultur, Literatur und Identität gekommen. Durch dieses Bild habe sich alles entwickelt, der Friedhof sei das Herzstück seiner Saga. 
Gegen Ende konnte das Publikum Fragen stellen. Die erste lautete, ob es zu Beginn schon eine Grundform gegeben habe oder ob sich die Geschichte nach und nach entwickelt hätte. Da Ruiz Zafón wusste, dass das Schreiben Jahre beanspruchen würde, habe er eine Struktur gehabt, die aber flexibel sei, damit er einige Dinge auch neu entwickeln könne. Die Grundzüge jedoch ständen fest. Danach wurde er zum Ende des zweiten Bandes befragt; sei es denn nötig gewesen, eine Zwischenwelt zu erschaffen? Zafón schmunzelte und meinte, viele Leser habe das Ende erzürnt, dies sei Teil des Berufrisikos. Während der Leser beim "Schatten des Windes" noch an der Hand geführt werde, sei "Das Spiel des Engels" schon viel dunkler und er verstehe das Ende als eine Art Provokation. Vieles, so versicherte er, würde sich schon im dritten Teil auflösen. Die letzte Frage war, ob man Fermín Romero de Torres mit der literarischen Schelmenfigur Lazarillo de Tormes vergleichen könne. "Es un homenaje a la tradición de la novela picaresca española", eine Hommage an die Tradition des pikaresken Erzählen in Spanien, bestätigte der Schriftsteller. Er sei der Vagabund, der Verrückte, der immer die Wahrheit sagt. Er habe viele intertextuelle Referenzen in seinem Werk, offene wie versteckte Anspielungen. Echos anderer Romane. Jeder würde durch seine eigene Leseerfahrung die Bücher anders verstehen.

Dann war die Lesung schon wieder vorbei. Michi Strausfeld hat ganz wunderbar moderiert und auch die langen Erläuterungen von Ruiz Zafón gut übersetzt. Schröder las wirklich klasse, mein persönlicher Kritikpunkt wäre, dass er die Bücher, die sonst einen sehr düsteren Grundton haben, zu humoristisch vorgelesen hat. Es gab mehr Lacher als Gänsehaut aber vielleicht tut es der Serie auch keinen Abbruch, sie unter einem amüsanteren Sichtpunkt zu betrachten.



Autogramme


Mittwoch, 24. Oktober 2012

Quotes

Every civilization is, among other things, an arrangement for domesticating the passions and setting them to do useful work.

Aldous Huxley

Montag, 22. Oktober 2012

Startbahn West: verbotener Hessenlöwe



Auch vor 30 Jahren gab es große Demos gegen den Flughafenausbau und die waren entsprechend dem Zeitgeist der 70er/80er Jahre um einiges gewalttätiger. Symbol der Protestbewegung damals war dieser modifizierte Hessenlöwe, der, wie mir zugetragen wurde, verboten wurde.
Wer weiß mehr über die Geschichte des Logos? Seit wann war er verboten und wie sah ein normales Strafmaß aus? Wäre das Zeigen des Löwens rein theoretisch heute noch ahndungswürdig?

GraffitiEuropa weiß Folgendes: "Einen Schub an Sprühparolen brachten die Autonomen 80/81 und die Startbahnbewegung, hier waren: "Keine Startbahn West" und: "Startbahn Stop" die Standardlosungen. Eine Plakataktion der Startbahngegner, die den Hessenlöwen mit Schlagzeug darstellte und zu polizeilichen Verfolgungsaktionen führte, hatte neue Graffiti zur Folge. Da reichte ein Filzstift, um den Löwen auf dem amtlichen Schild mit einen Schlagstock nachzurüsten."
Hebert Rusche schreibt in seinem Blog: "Ich parkte im einfachen Halteverbot neben einer Wiesbadener Polizeiwache vor dem Landtag. Ein Polizist war gerade damit beschäftigt, einen Aufkleber von meinem Auto zu entfernen als ich mit der Post zurück kam. Es handelte sich um den Aufkleber mit dem Hessenlöwen, der neben den bekannten Attributen noch einen Polizeihelm auf dem Kopf und einen bluttriefenden Polizeiknüppel in der Tatze hielt. Diese Aufkleber wurden anlässlich einiger Schlagstockeinsätze an der Startbahn West entworfen, gedruckt und verteilt. Als ich der Aufforderung nach Entfernung dieses Klebers nicht nachkam, wurde ich verhaftet und bekam den Autoschlüssel abgenommen. Weitere 200 Aufkleber die in meinem Auto gefunden wurden erhärteten den Verdacht, dass ich mich der "Verunglimpfung des Staates (Hier Land Hessen) und seiner Symbole" schuldig gemacht hatte. Die Existenz eines entsprechenden § war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt."
Und im Umbruch Bildarchiv finden sich Hessenlöwen-Graffitis.

Freitag, 19. Oktober 2012

Quotes

In spite of what you would suppose, the facts are not reversible. Just because you are able to get in, that does not mean you will be able to get out. Entrances do not become exits, and there is nothing to guarantee that the door you walked through a moment ago will still be there when you turn around to look for it again.

Paul Auster - In The Country Of Last Things

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Tour de la créativité

Heute um 16:30, an einem wunderschönen Oktobertag, fanden sich die Teilnehmer der Tour de la créativité, genau wie Variété Liberté eine Promoaktion der Zigarettenmarke Gauloises, an der Friedensbrücke ein, um etwas zum Thema Street Art zu erfahren. Insgesamt waren wir rund zwanzig Leute, Teilnehmer, Organisatorinnen und Tourleiter. Schön fand ich, dass außer der zu erwartenden Zielgruppe auch etliche Ü40-Interessenten dabei waren. Mathias, der sich nach eigenen Angaben seit über zehn Jahren mit Graffitis beschäftigt, war ein wirklich guter Guide, der ausführlich und freundlich erklärte und alle Fragen beantworten konnte.
An der Friedensbrücke erzählte er uns, dass nur drei Künstler eine Dauergenehmigung haben, dort zu sprayen, die anderen unter bestimmten Auflagen der Stadt (das Offensichtliche: keine Darstellungen von Sexismus, Rassismus etc.) aber diese Erlaubnis auch recht leicht erteilt bekämen. Er berichtete, dass der Ursprung des Graffiti in New York sei, wo man anfangs zwecks Wiedererkennungswert überall seinen Namen hingetaggt hätte. Um aus der Masse hervorzustechen, entwickelten sich im Laufe der Zeit die verschiedenen Styles. Als ich fragte, ob es nicht riskant wäre für die Artists, sich für legale Stellen wie der Friedensbrücke zu bewerben, weil man sie mit anderen Motiven mit dem selben Namen in der Stadt in Verbindung bringen könnte, erläuterte Mathias, dass es inzwischen viele Anwälte gebe, die sich auf das Thema spezialisiert und Präzedenzfälle geschaffen hätten. Außerdem kann man nicht automatisch davon ausgehen, dass der gleiche Tag oder das gleiche Motiv auch vom selben Künstler stammten. Weitere semi-legale Flächen, wo man sich als bewiesener Sprayer austoben kann, gibt es zwar noch an anderen Stellen in Frankfurt, Mangelware sind aber Orte für Anfänger. In Bad Vilbel dafür (wer hätte es gedacht!) gibt es davon gleich drei. Auf die Frage, wie teuer denn das Bemalen einer so großen Wand wäre, meinte er, Klark Kent und sein Team haben insgesamt sechzig Spraydosen (á ca. 4,00 € das Stück) verwendet. Ein ganz schöner Batzen Geld, wenn man bedenkt, dass die Werke nur zwei bis zehn Wochen zu sehen sind.
Um selbst mal eine Spraydose in der Hand zu halten, konnten Freiwillige mit Schutzhandschuhen ausgerüstet sich dann auch als Künstler versuchen. Diese Idee kam gut an und fast alle beteiligten sich begeistert mit mehr oder weniger talentierten Motiven.
Als wir gerade gehen wollten, kam ein junger Punker auf uns zu, der unbedingt wollte, dass man ihm seine komplette Kleidung anmale. Da die Farbe durch den Jeansstoff dringt, sprayte Mathias ihm mit Hilfe eines Teilnehmers nur auf Lederjacke und Schuhe. Lustige Situation!
Danach führen wir zur B-Ebene der Hauptwache. Das besondere an den Tags und Graffitis dort ist, dass manche schon zwanzig Jahre alt sind. In stillem Einvernehmen wurden diese niemals entfernt. Der nächste Tourpunkt war das ehemalige Gefängnis Klapperfeld, das von außen betrachtet wurde. Da es schon recht spät war, hielten wir uns dort auch nicht mehr lange auf. Der Abschluß fand nach fast zweieinhalb Stunden, eine Stunde länger als geplant, in der Berger Straße 6 statt, wo es ein Freigetränk gab. Tour de la créativité und Variété Liberté gehören übrigens, obwohl von der gleichen Firma gesponsert, erst seit diesem Jahr zusammen.
Insgesamt war diese Aktion wirklich nett. Für mich gab es zwar nichts neues zu entdecken, aber einige der Informationen waren wirklich interessant. Außerdem war die Gruppe sehr freundlich und die Mädels und Mathias, die das ganze Projekt leiteten, sehr cool (und das schreibe ich nicht, weil sie das hier vermutlich lesen werden!). Ich bin mal gespannt, ob es vergleichbares nächstes Jahr wieder gibt.


Wand des Teams AK 47

Und die von Klark Kent

Die Teilnehmer schauen dem "Affen-Maler" bei der Arbeit zu

Seine Ausrüstung

Jetzt dürfen wir selbst

Mathias erklärt, welche Effekte die verschiedenen Aufsätze haben


Farbe marsch!



Besprayung eines lebenden Objektes

"Razor", B-Ebene

"Sneck", B-Ebene

Das Datum beweist's: anno 1993!


Am Klapperfeld

Neue Motive auf der Friedensbrücke

Im Rahmen der heutigen Tour de la créativité war ich mal wieder an der Friedensbrücke, wo man neue Werke bestaunen kann. Dank des Tourguides Mathias kann ich heute auch genauere Informationen zu den Bildern liefern.



Die äußere Wand an der Straße wurde von dem Kollektiv AK 47, das es seit ungefähr 20 Jahren gibt, gestaltet. Die Schriftzüge sind DIST - ELVIS - VOKS.



Die mittlere Wand machte Klar Kent in Kollaboration mit zwei Portugiesen (erstes Photo)





Entstehungsphase




Die letzte Wand bemalt ein Künstler, der ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Thüringen kommt, aber seit langem im Frankfurt lebt. Er finanziert sich durch das Sprayen übrigens sogar sein Leben. Hier sehen wir ihn bei der Fertigstellung des Affenthemas.

Rückblick: Casino-Besetzung (Campus Westend) 2009

Heute bekam ich an der Uni einen Flyer in die Hand gedrückt, der zur Vollversammlung am 29. Oktober um 14:00 Uhr im Casino 1.801 einlädt. Momendema - Casino&Vollversammlung? Da war doch was!
Vor inzwischen fast drei Jahren, am 02. Dezember 2009, wurde nach einer Vollversammlung das Casino (allerdings der große Raum im Erdgeschoss) besetzt. Im Verlaufe der Räumung durch die Polizei kam es zu Handgreiflichkeiten.

Hier ein paar Impressionen, wie das Casino im Dezember aussah.


Wie ein Dozent von mir meinte: "Ich finde die Studentenproteste für bessere Bildungsbedingungen ja gut - aber was haben Anarchie und Ausschwitz damit zu tun?"