Donnerstag, 31. Oktober 2013

Street Art in Brazil: Führung Teil 3






Onesto (auch São Paulo)
Stellt in seinen Werken immer ein verzerrtes Portrait seiner selbst dar; hat erstaunlicherweise trotz des Motivs die Zustimmung der Sparkasse erhalten (wobei nicht sicher ist, wie gut die Veranwortlichen das Bild vorher kannten)








Herbert Baglione (wieder São Paulo, da scheint was los zu sein)
Malt gerne geisterhafte Figuren; dass die kleinen Dämonen aus der Katharinenkirche an der Hauptwache zu kriechen scheinen, ist kein Zufall

Vergleiche

Gesehen in der ZappBar

Dienstag, 29. Oktober 2013

Crazy Sexy


Song of the Week: Extremoduro - Golfa

Extremoduro! Wer da immer noch meint, spanische Musik klänge nur wie bei Julio Iglesias, der lasse sich eines besseren belehren. Extremoduro ist eine erdige Rockband aus Plasencia, Extremadura, die seit fast 30 Jahren erfolgreich ist. Die Musik der Band ist stark gitarrenlastig und eine Mischung aus richtig harten Songs und Balladen, die Texte drehen sich meistens um Drogen, Sex und Liebe.

"Golfa" ist meiner Meinung nach eines ihrer besten Lieder, zu finden auf dem 1998er Album "Canciones Prohibidas" (wer "Golfa" mag, der sollte sich beispielsweise "Salir" von der gleichen Platte auch anhören)

"Ahí voy, a romper telarañas de tu corazón/verás como se escampa/¡golfa!"



Live 2002


Montag, 28. Oktober 2013

Netzfundstücke: Lou Reed und die Massenschlägerei in Offenbach

Gefunden im Forum von davidbowie.de; gepostet vom User "guido"

Aus "Music Express" von 1979


Mein geliebter Lou Reed, Misanthrop von Beruf und gestern verstorben, hat seineszeiten Offenbach richtig aufgemischt und eine Massenschlägerei statt Konzert in der Stadthalle angezettelt.

Der Himmel über Frankfurt


Street Art in Brazil: Führung Teil 2


Deutsche Bank


Fefe Talavera (São Paulo)
Neben Jana Joana, die im Team arbeitet, die einzige Frau bei dieser Ausstellung; arbeitet ausschließlich mit Collagen aus ausgedruckten Buchstaben




Alexandre Orion (São Paulo)
Alexandre Orion "malte" in einem großen Autotunnel in seiner Heimatstadt mit klarem Wasser und einem Lappen auf 300 Metern Totenköpfe in den Ruß - die Regierung ließ den Teil reinigen, also nahm sich Orion den nächsten Abschnitt vor, der von der Stadt wieder gereinigt wurde, somit erlangte er die Säuberung des gesamten Tunnels; er hob die schmutzigen Lappen auf und verwendete den Ruß aus São Paulo für dieses Gemälde eines Demonstranten in der Junghofstraße

Café Größenwahn (english version)

The most known restaurant of Frankfurt’s intellectual, cultural and left-wing political scene is the Café Größenwahn in the quarter of Nordend, with its tradition of a high percentage of voters of the “Grünen”, the green party.
The classic Café Größenwahn, which means “megalomania”, was founded in 1978 and is always visited by authors, politicians, journalists and the whole neighborhood, of course. It’s one of the most popular restaurants in town with at the same time down-to-earth and exquisite cuisine such as local food, salads, pasta, tapas, and some exclusive dishes at affordable prices. In the local magazine Journal Frankfurt it’s nearly every year the best rated restaurant.
Since it’s this famous in Frankfurt, it might take some time until you get a table. Just be patient, it’s really, really worth the wait!


Samstag, 26. Oktober 2013

Irgendwas mit Medien - Einstieg

Radio Dauerwelle
Vom Fortbildungsprogramm Buch- und Medienpraxis wurde das Radio Dauerwelle ins Leben gerufen, bei dem prinzipiell jeder Student mitmachen kann. Ein Koordinationsteam leitet E-Mailanfragen an die einzelnen Ressorts wie Musik, Sport oder Unipolitik weiter, wo dem Interessenten dann Vorschläge verschiedener Art gemacht werden, wie er sich einbringen kann (Redebeitrag, Schnitt und dergleichen). Zukünftig soll das Radio etwa zwei Stunden täglich on Air sein und einen Raum im RuW-Gebäude beziehen.

Radio X ist das werbefreie Stadtradio, bei dem man auf verschiedenste Art und Weise mitmachen kann. Entweder, man mailt die einzelnen Redaktionen an (es werden immer neue Stimmen gesucht) oder man beteiligt sich am Hörerfenster, das werktags zwischen 13 und 14 Uhr allen Interessierten offen steht. Wer längerfristig dabei sein und hinter die Kulissen schauen möchte, kann sich für ein dreimonatiges unentgeltliches Praktikum bewerben.

Offener Kanal Offenbach
Regelmäßige Fortbildungsprogramme und Informationsveranstaltungen bietet der Offene Kanal an. Um eigene Beiträge einzureichen, muss man sich beim ersten Mal persönlich mit Ausweis vorstellen und kann dann seine selbstgedrehten Videos nach Offenbach schicken.

Auch im Print winken Praktika. Wer gerne bei in der Sonderheftredaktion des Journal Frankfurts bei einem dreimonatigen, bezahlten Praktikum reinschnuppern möchte, der wendet sich an Florian Fix. Ich kann's nur empfehlen.


Übrigens: Bei einem Praktikum bei rheinmaintv raten online Erfahrungsberichte ab.

Obscura Ghosts

Gesehen im Friseur Obscura auf der Glauburgstraße


Freitag, 25. Oktober 2013

Street Art Update


Nostalgie.

Mit Erfolg?

Gebrüll.


Honig?



Tote?


Street Art in Brazil: Führung Teil 1/Rund um die Schirn

Die rund anderthalbstündige Führung durch einige der öffentlichen Street Art-Werke brasilianischer Künstler, organisiert durch die Schirn anläßlich ihrer am Wochenende endenden Ausstellung, begann mit einem kleinen Vortrag über die Geschichte der Street Art. Die ältesten Wandmalereien habe man in Frankreich gefunden und datierten 15.000 Jahre zurück. Das moderne Graffiti entstand Ende der 1960er Jahre in New York, als ein Botenjunge auf seinen Touren seinen Namen auf die Wände, an denen er vorbeikam, schrieb. Andere imitierten ihn und fingen an, ihre Tags zu verschönern, um sich von der Menge abzuheben. Der internationale Startschuss für diese Bewegung war ein Bericht darüber in der New York Times. In Brasilien kam der Trend wegen der Diktatur erst Jahrzehnte später an. Inspiriert durch Mexico (hier aber früher durch die Regierung bezahlt, die Analphabeten die Parteiprogramme näher bringen wollte) werden in Brasilien oft "murales", also großflächige Wände für die Bilder verwendet.
Die Hausfassaden, die im Rahmen der Ausstellung bemalt wurden, werden vermutlich wieder geweißt werden. Dies hängt von den Besitzern jeweils ab.


Artist: Zezão, Sao Paulo
70 Meter langes Werk, Artist ist seit Mitte der 1990er aktiv, lebt seit dem Tod seiner Eltern aber sehr zurückgezogen, geht mit den "Flops", so nennt er seine Formen, auf die Architektur ein, macht seine Arbeiten oft an Orten, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind





Artists: Jana Joana und Vitché, Sao Paulo
Die beiden arbeiten seit 15 Jahren zusammen, die Motive sind oft afrikanisch, indigen, christlich inspiriert


Artist: Gais, Rio de Janeiro
Ausschließlich abstrakte Motive, geht oft auf die nahe Umgebung ein und bildet diese ab oder verfremdet sie

Handtelefone

Gesehen in der Stalburg

Quotes

"You cannot know yet whether what you see is what you are looking at or what you are believing."

William Faulkner - Absalom, Absalom!

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Veranstaltungstipp: Late Night Shopping BrückenWall

Wo? Bridge Street, Wall Street, School Street
Wann? 26. Oktober, 11:00-24:00 Uhr
Was? Geld ausgeben

Nach dem Fest ist vor dem Fest. Wer vom allerseits beliebtem Viertel, das großmundig gerne mit Berlin, London oder New York verglichen wird ("SoHo", immerhin zwei ganze Straßen Frankfurts sind "cool"?), nicht genug bekommen kann, der hat diesen Samstag die Gelegenheit, 13 Stunden lang zu shoppen. Und mit vollen Einkaufstaschen nach Altsachs danach und dann mal schauen, was am Ende so übrig bleibt.


Reiseführer San Sebastián - Gastronomie: Restaurants



Restaurants
Neben all den großen Auszeichnungen und kleinen Pintxos gibt es tatsächlich auch noch normale Restaurants, inspiriert von der baskischen Küche, jedoch preiswerter und bodenständiger.

Via Fora! (Egia)
Das mit großer Terasse direkt am Fluß Urumea gelegene Restaurant hat sich auf katalanisches Essen spezialisiert. Besonderen Ruhm haben neben den Wurst- und Käseplatten mit „Pan amb Tomáquet“ die Paellas – es gibt fünf verschiedene Sorten (Achtung: Man muss sie vorher bestellen!). Des Öfteren kann man Live-Musik genießen.
Paseo Federico García Lorca, 10, Tel.: 943 470 989, www.espaicatalunya.org

La Cepa (Parte Vieja)
Seitdem vor über 60 Jahren die Türen von “La Cepa“ („Die Weinrebe“) öffneten, hat sich diese Bodega zu einer wahrhaftigen Institution Donostis entwickelt. Die Küche ist im baskischen Stil gehalten mit leckeren Tapas und klassischen Weinen. Ganz besonders zu empfehlen ist übrigens der Schinken aus der Region Jabugo. Einen zweiten Blick sind auch die Tische wert, die originell mit Süßigkeiten unter Glasplatten gefüllt sind.
C/31 de Agosto, 7, Tel.: 943 42 63 94, www.barlacepa.com

La Fábrica (Parte Vieja)
In diesem Restaurant mit spezieller, fabrikähnlicher Dekoration (daher auch der Name) gibt es für einen Festpreis verschiedene Arten von Menüs. Der Service ist recht vornehm und die Küche wirklich exzellent.
C/Puerto, 17, Tel.: 943 432 110, www.restaurantelafabrica.es

La Perla (Miraconcha)
Edleres Restaurant mit atemberaubender Aussicht auf die Bucht der Concha, sowohl drinnen im Restaurant als auch auf den zwei vorhandenen Terrassen. Außer stilvoll dinieren kann man sich auch anders verwöhnen lassen; es Anti-Stress-Programme, einen Fitnessraum und einen Jacuzzi.
Paseo de la Concha, Tel.: 943 458 856, www.la-perla.net

Café de Mario (Antiguo)
Das moderne Café im Antiguo-Viertel besticht mit einer großen Auswahl an Salaten, Bocadillos, Pasta und „Platos Combinados“, auch die Nachtischkarte kann sich sehen lassen. Das Restaurant erstreckt sich auf zwei Stockwerken, im Sommer auch mit zwei Terrassen, und ist immer gut besucht.
Plaza Julio Caro Baroja, 2, Tel.: 943 315 077

ZM – Zurriola Maritimo (Gros/Sagüés)
“ZM” ist ein stylisches Restaurant direkt am Zurriola-Strand gelegen mit Terrasse und herrlichem Ausblick auf das Meer. Die Spezialität sind exklusive Tagesmenüs. Nachts wird aus dem Restaurant eine Disco.
Paseo de la Zurriola, 41, Tel.: 943297853




Prämierte Restaurants
Dass die baskische Küche einen besonderen Ruhm hat beweist folgender Sachverhalt: In San Sebastián gibt es die größte Ansammlung an prämierten und mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant pro Quadratmeter weltweit, in ganz Gipuzkoa sind es inzwischen 18 Sterne.


San Sebastián

Restaurante Arzak (Intxaurrondo)
Juan Mari Arzak, einer der bekanntesten Köche weltweit, hat sein mehr als hundert Jahre altes Restaurant direkt in San Sebastián. Er wurde unter anderem 1989 mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet, zum wiederholten Male in die Top 10 des britischen Magazins „Restaurant“ gewählt, sowie von der europäischen Akademie der Gastronomie zum besten Koch Europas ernannt.
Avenida Alcalde José Elosequi, 273, Tel.: 943 278 465, www.arzak.es

Restaurante Akelarre (Igeldo)
Ein weiteres mit unter anderem drei Michelin-Sternen prämiertes Restaurant befindet sich auf gipuz­koanischem Boden: Das „Akelarre“ von Pedro Subijana. Auch er kocht seit 1992 wöchentlich für die Fernsehzuschauer verschiedenste Rezepte vor. Tolle Aussicht hat man Dank großer Fensterfront auf den Ozean.
Paseo Padre Orkolaga, 56, Tel.: 943 311 209, www.akelarre.net

Restaurante Kokotxa (Parte Vieja)
Das „Kokotxa“ (ein Michelin-Stern seit 2008) ist das am zentralsten gelegene Lokal, direkt neben der Kirche Santa María. Das Ambiente ist etwas familiärer und die Küche traditioneller als bei den oben genannten Restaurants.
C/Campanario, 11 Tel.: 943 42 19 04, www.restaurantekokotxa.com

Restaurante Miramón Arbelaitz (Miramón)
Im Parque Tecnológico Miramón befindet sich das vierte mit einem Michelin-Stern versehene Restaurant des Küchenchefs Joxe Mari Arbelaitz. Nach getanem Besuch des Wissenschafts-Museums kann man sich hier verwöhnen lassen.
Paseo Mikeletegi, 53, Tel.: 943 308 220, www.arbelaitz.com


Gipuzkoa

Restaurante Martín Berasategui (Lasarte)
Ebenfalls in Gipuzkoa, ungefähr acht Kilometer von Donostia gelegen, ist das mit drei Michelin-Sternen prämierte Restaurant von Martín Berasategui. Sein zweites, mit einem Stern ausgezeichnete Restaurant befindet sich im Gebäude des Kursaals in der Stadtmitte.
C/Loidi, 4, Lasarte, Tel.: 943 366 471, www.martinberasategui.com und Avenida de la Zurriola, 1, Tel.: 943 003 162, www.restaurantekursaal.com

Restaurante Karlos Arguiñano (Zarautz)
Der berühmte Fernsehkoch eröffnete im Jahre 1978 in Zarautz, zehn Autominuten von Donostia entfernt, sein preisgekröntes Restaurant in einem Hotel direkt an der Strandpromenade. Zusammen mit Arzak hat er eine Kochsendung im Kanal Telecinco. Seine aktuellste Auszeichnung („Premio Pamplona“) erhielt er 2008.
C/Mendilauta, 13, Zarautz, Tel.: 943 130 000, www.karlosnet.com

Restaurante Mugaritz (Errenteria)
Und noch ein hochprämiertes Restaurant: In der Nähe von Errenteria, einem Vorort Donostias, liegt das Mugaritz, das im Jahre 2008 als viertbestes Restaurant weltweit gewählt wurde und zwei Michelin-Sterne besitzt.
C/Aldura Aldea, 20, Errenteria, Tel.: 943 522 455, www.mugaritz.com

Restaurante Zuberoa (Oiartzun)
Dreizehn Kilometer Richtung Innenland liegt das “Zuberoa”, das sich mit zwei Michelin-Sterne schmücken kann. Das Restaurant befindet sich in einem über 600 Jahre altem Haus und kann vor allem mit seinen Fischspezialitäten trumpfen.
Plaza Bekosoro, 1, Oiartzun, Tel.: 943 491 228, www.zuberoa.com

Restaurante Alameda (Hondarribia)
Im malerischen Fischereidorf Hondarribia ist das Alameda (ein Stern) direkt am Hafen. Ein junges Team entwickelt immer neue Speisen. Am preiswertesten sind übrigens die Menüs, die eine breite Varietät anbieten.
C/Minasoroeta, 1, Hondarribia, Tel.: 943 642 789, www.restalameda.com

Restaurante Fagollaga (Hernani)
Ein weiteres Weltklasse-Restaurant ist das Fagollaga in Hernani mit einer tollen Auswahl an Desserts. Anfahrt ist nur mit dem Auto möglich!
C/Ereñozu Auzoa, 68, Hernani, Tel.: 943 550 031, www.fagollaga.com



Zusammengestellt und geschrieben im Jahre 2008 - möglicherweise gibt es einige Läden nicht mehr