Freitag, 28. Februar 2014

Söhne Mannheims live im Gibson am 24.02.

Ich persönlich bin alles andere als ein Fan der Söhne Mannheims, aber als die Einladung zum Album Release im Gibson in kleinem Rahmen kam, sagte ich doch zu. Das Gute: ohne Heulboje Xavier Naidoo und mit offener Bar hat es gegen Ende richtig Spaß gemacht! Wer noch nie im Gibson war, sollte sich den Club mal ansehen. Ich habe gegen bestimmte Lokalitäten in Frankfurt immer so meine Vorbehalte, in Sachen Gibson sind die aber weg. 

Ein paar Impressionen


















Donnerstag, 20. Februar 2014

Tauben & Krawatte


Ich sehe dieses Kunstwerk (?) jeden Tag an der U-Bahnstation Bornheim Mitte und frage mich jeden Tag, was das wohl darstellen soll. Ich habe tausend Ideen, aber keine gute. Wisst ihr was?

...nachdem mir bei meiner Plastiktüten-Frage in den Comments schon weitergeholfen wurd.e

Mittwoch, 19. Februar 2014

Humans of Frankfurt (Update)

Humans of New York ist ein Photoblog, der im November 2010 von dem jungen Photographen Brandon Stanton ins Leben gerufen wurde. Aus einem kleinen Projekt wurde innerhalb kürzester Zeit ein großes Projekt mit enormen Interesse seitens der New Yorker, Medien und Menschen aus aller Welt - inzwischen gibt es sogar ein Buch dazu. In seinem Blog portraitiert Stanton gewöhnliche Bürger, die er auf der Straße anspricht. Jedes Photo wird mit einem Statement zu der abgebildeten Person untermalt. So entstehen kleine Kurzgeschichten ohne Anfang und Ende, Einzelschicksale, oft melancholisch und traurig, manchmal auch lebensfroh, immer aber persönlich.

Nach diesem Erfolg wundert es nicht, dass es inzwischen zahllose Sites gibt, die dies auf ihre Stadt anwenden und Heimische wie Besucher der eigenen Stadt ablichten. In Frankfurt gibt es bisher zwei Facebook-Blogs, die fast zeitgleich Ende 2013 starteten: Humans of Frankfurt und Frankfurter Leut'. Noch gibt es lange nicht so viele Updates und bunte Geschichten wie bei HONY, aber es macht trotzdem Spaß, sich durchzuklicken. Vielleicht entdeckt man ja einen Freund?

Edit: Hier ein Artikel von hr-online über Humans of Frankfurt.

Die Leiche auf der Saalburgallee



Mittwoch, 12. Februar 2014

Die Grenzen zwischen Müll und Kunst sind fließend

...und ich raff's mal wieder nicht und muss die ausgelutschte ist-das-Kunst-oder-kann-das-weg?-Frage stellen.

Seit Tagen zu sehen vor der UB Bockenheim, und das Geplastike scheint sich sogar zu vermehren. Hmm...




Dienstag, 11. Februar 2014

Komparsen für Film mit Nora Tschirner und Christian Ulmen gesucht

Wie die Facebookseite des Strandguts vermeldet, werden für die romantische Weihnachtskomödie "Alles ist Liebe" mit Nora Tschirner, Christian Ulmen und Heike Makatsch Komparsen gesucht.

Bewerbung bei YourChance oder agentur wanted: einfach Profil anlegen, bei YourChance außerdem auf "bewerben" klicken.

Gefilmt werden soll in Frankfurt und Umgebung voraussichtlich zwischen dem 17. Februar und 20. März, es werden vor allem für die erste März-Woche Komparsen gesucht und hauptsächlich junge Männer.


Aus eigener Erfahrung: Es gibt nicht viel Kohle (normalerweise 60 €), man sitzt viel doof rum, die wenigen Male, die man im Hintergrund zu sehen ist, darf tausend mal die gleiche Szene gedreht werden, es gibt Verpflegung und jeder sollte mehrere Klamotten ohne Markennamen oder auffällige Muster zum Wechseln mitbringen.

Offenbach Urban Safari Teil II


Essen, Underground-Theater und eine Übernachtung im Sheraton standen nach dem ersten Beschnuppern auf dem Programm

Living Walls

Ein einsames Fachwerkhäuschen

Schmeckt besser, als sie aussieht

Kulinarischer Tipp Nummer 1: Im kleinen Bistro bei der Moschee gibt es gutes Essen für kleines Geld - bis die HfG vor wenigen Jahren endlich eine Mensa bekam, gingen viele der Studenten hier hin

Offenbach pur: Auf diesem furchtbaren Parkplatz ist tatsächlich ein Kindergarten! Wirklich!


Süßes aus L'Abbate

Pepe, Käsemeister

Tipp Nummer 2: L'Abbate Käsefabrik - muss man kennen, denn kein Schild verweist auf die Käsefabrik, die sich in einem Hinterhof befindet. Die Schlange zeigt, dass sie trotzdem sehr beliebt ist oder wie die Jungs von OFlovesU.com sagen: "Das ist der bekannteste Geheimtipp der Stadt!"

Offenbach pur

Schöne Adresse

Indische Spezialitäten bei Suriashimi

Caffè Latte bei Il Pasticcino mit Antipasti von Angelo gegenüber

Was war mit dem noch mal? Der wurde von Hunden verfolgt... bitte um (erneute) Aufklärung!

Danach ging es in Sheraton Hotel, in dem die Gäste der Urban Safari untergebracht waren. Das Sheraton hatte bis Ende letzten Jahres übrigens das Angebot "Zu Gast in deiner eigenen Stadt", bei dem in Offenbach Lebende für nur 40 Euro ein Zimmer buchen konnten. Die Zimmer waren groß, sauber und schön ausgestattet, das im Preis inbegriffene Frühstück am nächsten Tag üppig und frisch und das Personal durch die Bank freundlich. Sollte es diese Aktion mal in Frankfurt geben, ich werde sie nutzen!
Das Sheraton war früher mal ein Schwimmbad
Das Abendessen (was, schon wieder essen!) nahmen wir im Markthaus am Wilhelmsplatz ein, gutes Essen in freundlicher, lockerer Atmosphäre. Danach ging es zu einem Undergroundtheater mit dem Namen t-raum ganz in der Nähe, in der eine unterhaltsame Verwechslungskomödie gezeigt wurde.


Ich amüsiere mich immer noch darüber, dass selbst die Presse da war, um darüber zu berichten, dass Franfurter freiwillig nach Offenbach gehen. Die angeblich schönen Straßenzüge haben wir zwar nicht zu Gesicht bekommen, dennoch war die Tour durch OF spannend und hat mich neugierig gemacht. Meine zwei Highlights: Der Käsemann und das Theater. Danke, OFlovesU.com und an die anderen Teilnehmer!

Donnerstag, 6. Februar 2014

Rufmord der FAZ?

Am Schaufenster der Kaiserstraße 41 (ehemals Porzellan Meissen), wo sich auch dieses schöne Paste-up von Pop Your Colour befindet, hängen außerdem zahlreiche Plakate, die Folgendes verkünden:


Dabei handelt es sich um diesen Artikel hier. Ich glaube, die Wahl, die Plakate in der Kaiserstraße aufzuhängen, war dem Zufall überlassen. Was genau es aber damit auf sich hat weiß ich nicht - vielleicht hat einer von euch beim Infotelefon durchgeklingelt?

Montag, 3. Februar 2014

Facebook

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PYC

 Fundort: Berger Straße

Offenbach Urban Safari Teil I

Ich persönlich gehöre ja zu den Leuten, die Offenbach quasi nur vom Hörensagen kennen und  gezielt wie kürzlich zur Bomber-Ausstellung, aber nie "einfach nur so" zum unbeliebten Anhängsel Frankfurts fahren. In vielen Städten weltweit kenne ich mich besser aus als in Offenbach. Ist die Stadt schön oder hässlich, spannend oder langweilig? Ich wusste es nicht. Allerdings habe ich schon öfter von Leuten gehört, die gebürtig nicht aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, dass Offenbach einen viel besseren Ruf habe als Frankfurt (shocking!!).
E-Mails, die schon im Betreff Begriffe wie "Safari" und "gewonnen" haben, werden von mir eigentlich umgehend gelöscht. Zum Glück hatte ich die E-Mail mit genau diesem Betreff in einem Moment der Eingebung doch durchgelesen. Und siehe da: Sie stammt von Urban Media Project, die unter anderem den Blogs OFlovesU.com (Facebook: Like Offenbach) betreiben und genau das verlosten - eine "Urban Safari" durch Offenbach samt Führung, Essen, Kulturprogramm und Übernachtung im Sheraton Hotel.

Erstes Beschnuppern

Startpunkt war im Büro von Urban Media Project am Platz der Deutschen Einheit. Die drei Jungs, die oben genannten Blog betreiben, erklärten ihr Anliegen: Sie wollten mit der Urban Safari ihren Raumfinder, eine Börse für Wohnungen, bekannter machen, damit dort nicht nur Gesuche, sondern auch Angebote eintreffen. Generell bieten sie thematische Touren zum Buchen an, Esskultour, Offenbach bei Nacht, Design in Offenbach und dergleichen. Auf der Safari verknüpften sie diese Touren zu einer Art Best Of. Insgesamt 3x2 Plätze wurden verlost.



Erste Station, nachdem wir uns am Willy-Brandt-Platz viele Beispiele für wirklich idiotische (ich kann es nicht anders ausdrücken) Stadtplanung kommentiert hatten - ein Gebäude davon im Brutalismus-Stil und ja, die AfE-Sprengung sollte am Folgetag sein - war das Standesamt, das früher auch als Rathaus genutzt wurde.

"Guerilla"-Aktion: Wir fragten im Haus der Stadtgeschichte nach, ob wir ganz kurz ein paar Modelle anschauen könnten, die beweisen, dass Offenbach früher als Gartenstadt angelegt war. Die alte Dame hakte nach, wer wir genau seien.  Als die Jungs von OF loves U sagten, sie haben Gäste aus Frankfurt und Umgebung hier, denen sie Offenbach zeigen möchte, antwortete sie ganz trocken: "Damit die sehen, dass selbst Offenbach ein bißchen zu bieten hat." Wir durften rein.

Lithographie in Offenbach - noch heute werden in alten Kellern oft Steinplatten gefunden


Der Lili-Tempel: Goethe war insgesamt sechs Mal in Offenbach (da wurde wohl akribisch mitgezählt) und verbrachte wohl so manch' schöne Stunden mit Lili Schönemann im Badetempel Metzler, auch Lili-Tempel genannt. Dass das Gebäude ursprünglich wo anders stand, stört heute keinen bei der Legendenbildung.


Das Mainufer in Offenbach

Streitfrage.


Das Isenburger Schloss, ein Schloss im Renaissance-Stil aus dem 16. Jahrhundert, das heute von der HfG genutzt wird